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 Hauptausschuss am 08/04/08 – öffentlicher Teil

 

Tagesordnungspunkt  Anfragen, Mitteilungen, Eingaben:

Jahreskarten -  Ungleichbehandlung

 

In Verbindung mit der Anhebung der Preise für Jahresstrandkarten des Amtes Büsum bzw. des Kreises baten wir seinerzeit darum, doch einfachheitshalber den neuen hinzu gekommenen Amtsbereich Wesselburen Stadt und Land den gleichen Tarif  zuzugestehen. Dies wurde mit dem belehrenden Hinweis auf die Rechtslage  (erst ab dem Zeitpunkt der Kommunalwahl)  von der SPD abgelehnt.

Verwaltung und die anderen Parteien sprangen uns bei unserem Anliegen leider nicht bei.

 

Da wir in der Zwischenzeit erfahren haben, wie nicht zuletzt durch dieses bürokratische Verhalten unser Ansehen in der Nordermarsch gelitten hat, wendeten wir uns an Herrn Hermann, eine großzügige Regelung (an der Satzung vorbei) herbeizuführen.

 

Dies scheint geschehen zu sein, denn nunmehr wurde in unserem Sinne  stillschweigend das Tarifgebiet erweitert und die Wesselburener können nun auch für 10.- statt für 25.- Euro die Strandkarten erwerben.

 

Frage an die Verwaltung / SPD: War Ihnen nicht bekannt, dass die Verwaltungshoheit schon einige Monate von Büsum ausgeübt wird und die Neubürger ihre Steuern an unsere Amtskasse entrichten und damit ein Anspruch auf Gleichbehandlung besteht ?

 

Könnte es sein, wir unterstellen es aus langjährigen Erfahrung, dass der Vorschlag abgelehnt worden war, weil er von der falschen Partei kam und auch die Vorgehensweise natürlich falsch war.

 


 

Betr.: „Jolly Joker“ - Besprechungspunkte für den nächsten Ausschuss
 

·        Angebot an interessierte Bürger / Jugendliche muss möglichst erhalten bleiben

·        zu einem touristischen Bild gehört auch ein gewisses Nachtleben

·        Anwohner müssen aber vor übermäßigem Lärm geschützt werden

·        Von Politik und Verwaltung wird ein „Spagat“ erwartet, der nur sehr schwer zu erfüllen ist

·        Was muss getan werden?

·        Gespräche mit allen Beteiligten und Betroffenen dazu Verwaltung, polit. Gremien, Fachleute (Jugendpsychologen), Polizei, Presse

·        Möglichkeiten: Motivation der „Chaoten“ herausfinden. „Sühnetermin“ verabreden, häufigere Beobachtung und Kontrollen durch Polizei (ggf. in Zivil), Streife durch die Strandwache mit Hunden, Besuche des Lokals durch neutrale Bürger und Gespräche vor Ort

·        Ggf. bauliche Einengungen auf dem Platz

·        Bürgertelefon

·        Verabredungen bes. bei größeren Veranstaltungen oder „provozierendem“ Wetter – erhöhte Wachbereitschaft der Polizei

·        Hauptziel: Deeskalation der Szene

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