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Das tat weh!

In Büsum hatte die FWB zwei Tage vor der Wahl einer anderen Partei vorgehalten, sie hätte die Einrichtung der Tafel allein zu Wahlkampfzwecken betrieben und dies sozusagen "auf dem Rücken" der Bedürftigen getan.
Jeder Büsumer weiß, dass dies die Unwahrheit ist. - Ich hatte bereits im Januar 2007 die besagte Partei für die Tafel gewinnen können (s. DLZ v. 20.01.). Die FWB-Fraktion stimmte etwas später dem Projekt zu, nur die Verwaltung "bockte" und löste mit dem Hinweis, es gäbe keine Armut in Büsum, einen Leserbriefsturm aus.
Und nun brüskieren die sonst so pfiffigen Freien Wähler mit dem peinlichen Wahlkampfvorwurf ("Klare Sicht" v. 23.05.) die AWO, unsere fleißigen Helferinnen und vor allen Dingen die ca .100 registrierten Bedürftigen. Das ist unterhalb der Gürtellinie, unwürdig und kein gutes Omen für die angestrebte gute Zusammenarbeit im künftigen Gemeinderat.


Christel Looft
04834/ 962 762

 

 

Schließung des ReiseService-Centers

 

Die letzte Mitgliederversammlung des Büsumer FDP-Bezirksverbandes im "Neptun" stand ganz im Zeichen der nahenden Kommunal- und Bürgermeisterwahlen. Vorsitzender Hugo Köhler ging zunächst auf die Verabschiedung des stark defizitären Büsumer Haushalts ein, der für die Jahre kaum größere Investitionen zulässt. So werden sich der Straßenunterhalt nur auf das nötigste beschränken müssen und auch das Füllhorn für Veranstaltungen, Vereine und Mitgliedschaften wird bald fast ganz versiegen.
Von großem Interesse der gut besuchten Versammlung war die in die öffentliche Diskussion geratende Schließung des KTS-Reisebüros im Bahnhof. Bei allem Verständnis für den rigorosen Einsparungswillen des KTS und des Kurbetriebs-Ausschusses will man unsinnige Maßnahmen nicht mittragen. Im Falle der sehr gut angenommenen Dienststelle im Bahnhof würde eine Schließung oder Verlagerung besonders unsere Gäste besonders treffen. Nicht nur, dass Bahnreisende den Service sehr gern in Anspruch nehmen, hat sich dort eine Anlaufstelle entwickelt, bei der fast alle Auskünfte und Wünsche (z.b. Urlaubsadressen, Abfahrzeiten, Ausflüge, Buchungen, Reisetipps, Zimmervermittlungen usw.) kompetent erfüllt werden können.
Die FDP wird jedenfalls für den Erhalt des Bhf-Reisebüros (gen. RSC eintreten, zumal rein rechnerisch die Einnahmen von ca 45000.- verloren gingen und die Mitarbeiter aber an anderer Stelle weiterbeschäftigt werden müssten. Über zusätzliche Verbesserungen wie Öffnungszeiten und Übernahme weiterer Aufgaben ließe sich natürlich reden.
Nun erscheint der Bhf als "amtlich" besetzte Dienststelle, ist belebt und nicht schutzlos dem Vandalismus ausgesetzt. Dem z.Z. ungepflegten Zustand (Wartehalle) will anerkennenderweise unser hiesiges Jugendzentrum mit "Bordmitteln" abhelfen.
Dass nunmehr endlich eine Lebensmittelausgabestelle der Heider Tafel eingerichtet wird, der Bürgermeister soll schon bei der Suche nach einem geeigneten Ort fündig geworden sein, erfreute besonders die in dieser Sache engagierten Parteimitglieder. Über ein Jahr zogen sich die Planungen der seinerzeit von einigen Liberalen vorgeschlagene Einrichtung hin. In diesem Zusammenhang verwahrt sich die FDP dagegen, dass ihre sogenannte Vorgehensweise zur Verzögerung beigetragen hätte.

WW.
 

 

Leserbrief zur Anzeige der SPD vom 21.05.08

Anne und Holger sind und bleiben Liberale

Eine Anzeige der SPD-Büsum, erschienen im Büsum Echo vom 21.05.08, die den Erhalt der Neocorusschule zum Thema hatte, war von Befürwortern einer „Gemeinschaftsschule für Büsum“ unterzeichnet worden. Darunter auch die Familie Büll.


Echo-Leser und auch die Büsumer FDP schlossen daraus folgerichtig, dass hier zwei langjährige liberale Parteimitglieder die Fronten gewechselt hätten, und das 4 Tage vor der Kommunalwahl.
Dem war (Gott sei Dank) nicht so, vielmehr hatte die Zeitungsredaktion die Anzeigen der privaten Schulinitiative und der SPD „in einen Topf geworfen“ bzw. fälschlicherweise miteinander verbunden.
Das Bedauern war groß, und die Panne wurde prompt durch eine kleine übersehbare Anzeige im gewerblichen Teil der Freitags - DLZ korrigiert.

Ich meine, das reicht nicht, denn der Echo-Leser wurde bestenfalls zufälligerweise erreicht und informiert. Familie Büll haftet jedoch weiterhin, für viele Echo Leser und Wähler jedenfalls, der Makel des Parteiwechsels an. Dieses richtig zu stellen, hielt ich für eine freundschaftliche Pflicht.

Willi Witt

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